Heute möchte ich mal einen kleinen Bericht über http://www.postcrossing.com schreiben.
Ich habe schon immer jede erdenkliche Postkarte aufgehoben, die ich im Laufe meines Lebens bekommen habe. Man verbindet damit Erinnerungen oder man kann in eine Urlaubswelt entfliehen.
Vor einiger Zeit hab´ ich nun das postcrossing-Portal für mich entdeckt.
Zunächst war ich etwas skeptisch, ob das alles auch so funktioniert. Nicht, dass man Postkarten schickt, schickt und schickt aber nie etwas zurückkommt.
Zudem dachte ich, dass man eine Postkarte an jemanden schickt und der einen im Rückzug auch eine schickt aber das ganze läuft anders.
Hier mal eine Beschreibung wie das ganze Portal aufgebaut ist und wie der exchange abläuft:
Man meldet sich auf der Plattform posstcrossing.com an.
Dann erstellt man ein User Profil. Das beinhaltet die gesicherten Adressdaten, die natürlich nicht auf dem öffentlichen Profil auftauchen und ein selbstgestalteten Bereich.
In dem selbstgestalteten Bereich kann man etwas über sich selbst erzählen, welche Hobbies man hat, was man gerne für Postkarten erhalten würde … eben alles was man selbst für wichtig findet. Außerdem hat man eine postcardwall, dort kann man seine erhaltenen Postkarten hochladen oder die gesendeten.
Außerdem kann man einstellen, ob man aus dem eigenen Land auch Postkarten erhalten möchte oder nicht. Ich habe das bejaht, da ich mich über jegliche Postkarten freue egal woher…
Wenn man auf den Bereich “send a postcard” geht, kann man am Anfang bis zu 5 Adressen anfordern, wo man selbst hinschreiben kann. Im Gegenzug erhält man dann auch selbst 5 Postkarten. Das ganze kann gleichzeitig ablaufen aber auch hintereinander.
Doch zu Anfang musst du erstmal selbst eine Postkarte schreiben. Meine erste Postkarte ging nach Finnland. Ich bekam eine Bestätigungsmail, wo die Adresse der Person drinstand und den Identifikationskey der Postkarte.
Das System von postcrossing ist sehr sicher. Am Anfang kann man selbst wie gesagt nur eine Karte verschicken, sobald diese registriert ist, bekommt man eine und kann auch selbst wieder welche verschicken. Der Identifikationskey sichert ab, dass die Karte im System registriert wird und du wieder freigeschaltet wirst für neue Adressen. Wird mein Identifikationskey also von einer Postkarte nie freigeschaltet, kann ich dementsprechend auch keine daraufhin bekommen…
Meine Postkarte aus Finnland war nach einer Woche da. Das Porto hat 0,55 Euro gekostet, weil die Karte innerhalb Europas verschickt wurde. Alle Karten ausserhalb Europs kosten 1 Euro Porto.
Leider wusste nicht nicht, dass man während die Karte im “travelling”-Status ist, den man im Bereich “sent postcards” findet, schon Bilder hochladen kann von der Karte. Nun hatte ich gehofft das Mädchen aus Finnland würde dann einfach die Karte hochladen, was auch geht… ist aber leider bis heute nicht passiert. Dann wäre meine Karte nämlich bei meiner “postcards wall” aufgetaucht unter “sent” und bei ihr unter “receive”.
Nun hab´ ich gestern meine erste Postkarte aus Montana (USA) bekommen. Ich hab´ mich wie ein kleines Kind gefreut
. Das Mädchen wohnt in den Bergen von Montana und haut mir diese entsprechend als Motiv auch mitgesendet. Außerdem waren Hello Kitty-Aufkleber drauf, weil sie ,genauso wie ich, auf Hello Kitty steht. Auch diese Karte hat eine Woche gebraucht.
Man steht dort allerdings nicht unter Zeitdruck…dennoch sollte man die Leute natürlich nicht wochenlang auf ihre Karte warten lassen, möchte man ja selbst auch nicht. Das Ganze soll einem schließlich Spaß machen.
Heute hab´ ich dann weitere 2 Karten auf die Reise geschickt. Eine nach Los Angeles und eine nach Fairbanks…also beides schön weit weg in die USA. Ich bin mal gespannt wie die Karten ankommen, denn es sind keine gewöhnlichen Motive.
Zum Glück hab´ ich fast nebenan einen Bastelladen der unglaublich viele schöne Postkarten hat. Ich stand da letztens recht lange drin und hab die ganzen Motive studiert…
So, das war mal mein kleiner Einblick in das postcrossing-Geschehen.
Im 2. Teil werd ich mal die Postkarten vorstellen.