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Da bin ich wieder

Montag, August 16th, 2010

Ich gelobe Besserung, was meine Einträge hier angeht. Dabei ist eigentlich sehr viel los bei mir… schade, dass ich abends immer so dermaßen müde bin und keinen Eintrag mehr zu stande bekomm.

Schlussendlich werd ich wohl ab November ein Handy mit Internetanbindung haben, sodass ich dann zwischendurch auch mal schnell hier was schreiben kann. Mein Laptop ist ja leider nur Wlan-fähig und ich hab´ keinen Internetstick.

Was gibt es alles zu erzählen? Seit dem 05. geh ich nun auf´s Kolleg. Wir sind eine buntgemischte Truppe aber es ist dann doch etwas seltsam für mich.

Wie ich ja schon erzählt habe, liegt auch noch die Ausbildungsfrage an. Letzten Freitag hatte ich dann ein Bewerbungsgespräch samt Eignungstest. Alles verlief total chaotisch ab, dabei bin ich ein Mensch, der versucht möglichst gut vorraus zu planen. Aber das war nicht meine Schuld, ich steckte nur mitten drin.

Schlussendlich kann es wohl daraus hinauslaufen, dass ich die Ausbildung zur Bürkauffrau anfange und nicht Kauffrau für Bürkommunikation. Ersteres soll wohl etwas schwerer sein, da viel mit Zahlen handtiert werden muss, es gibt allerdings auch mehr Plätze für die Ausbildung.

Nun muss ich bis Ende dieser Woche warten und dann weiss ich endlich, ob das Kolleg mein Weg sein wird oder die Ausbildung. Ausbildungsbeginn wäre der 01.09. also so langsam wird es dann auch mal Zeit.

Letzte Woche hatten wir Projektwoche in der Schule, um uns besser kennenzulernen. Allerdings war ich irgendwie total erkältet und hab somit einiges davon verpasst.

Seit heute haben wir unseren normalen Stundenplan und auch schon richtigen Unterricht gehabt. Da ich Französisch ja schon abgeleistet hab als Fremdsprache, hatte ich heute mitten drin 2 Freistunden. Also bin ich nochmal schön nach Hause gegangen. Dann hatten wir Mathe und ich muss nicht in den Förderunterricht im Gegensatz zur Hälfte meiner Klasse. Das lag am Aufnahmetest und dem Ranking samt Prozentzahlen… ich war außerdem sogar in Mathe die beste aus meiner alten Klasse beim Aufnahmetest.

Ein wenig stolz bin ich da schon auf mich :) immerhin hab´ ich mir das alles selbst beigebracht. Ich hoffe das hat mir auch beim Eignungstest für die Ausbildung etwas gebracht.

Also Daumen drücken bis Ende der Woche!

Es ist allerdings schon ein wenig komisch, dass ich beim Kolleg doch ganz gut darstehe, hab gedacht, dass es extrem schwer wird dort mitzuhalten. Da geht das Grübeln dann doch wieder los: “vielleicht doch Abi?”

Aber schlussendlich bin ich nun mit mir ins Reine gekommen und hab´ mir geschworen irgendwann Abi zu machen, das geht auch noch nach der Ausbildung oder wenn man später mal eine Familie gegründet hat – einfach nur für mich und nicht als Status.

Morgen hab´ ich erst um 10, da die anderen wieder Französisch haben. So ist das ganz nett, weil ich dann nicht wieder zwischendrin am Tag von der Schule nach Hause gehen muss/kann, dank der Freistunden.

Letztes Wochenende war ich wieder bei Christian. Ich fühl mich dort echt Zuhause. Mal sehen, vielleicht pack ich, wenn ich hier mit allem durch bin, in ein paar Jahren, meine Sachen und zieh samt den Katzis nach unten. Die Landschaft dort ist wunderschön und sein Freundeskreis und Familie haben mich eh schon adoptiert.

Zum Glück wäre es auch nicht so extrem weit weg von , denn ganz aufgeben könnte ich “meine” Stadt nie. Aber das sind “ungelegte Eier” aber wir träumen schon immer von einer gemeinsamen Wohnung. Aus Spaß hatten wir uns die Wohnungsangebote mal angeschaut und so teuer sind die Wohnungen dort nicht…

Am Freitag hatte ich mal wieder Verspätungen dank eines Zugs, der meinen blockiert hatte und dann war es überall endlos voll. Man ist einfach nur froh, wenn man da ist. Ich bin aber mittlerweile schon so eingespielt und MP3Player + Buch lenken einen ja schön ab.

Samstag waren Christian und ich schön Minigolfen und ich hab´ verloren, dabei sah es erst so gut aus. Danach sind wir noch durch Einbeck gebummelt. Anschließend haben wir seine Oma im Krankenhaus besucht und abends waren wir bei der Bandprobe.

Da der Schlagzeuger im Urlaub war, durfte ich an die Drums und hab ein bisschen getrommelt… so wie man eben trommelt, wenn man es nicht kann und nie gelernt hat. Aber es war verdammt lustig. Ich wollte ja schon als Jugendliche immer Schlagzeug lernen aber ohne Platz zum Übern für´s Schlagzeug bringt das nichts und auch die Übungsstunden sind teuer. Mal sehen vielleicht erfüll ich mir den Traum nochmal…

Sonntag haben wir dann mittags noch gegrillt und dann musste ich auch schon wieder weg. Die Katzis haben ja schon auf mich gewartet :)

Reload Festival 2010 Zusammenfassung

Sonntag, Juli 25th, 2010

Vom 02.-04.07.2010 fand erneut das Reload Festival in Twistringen statt. Twistringen liegt 50 Km von entfernt – also direkt “umme Ecke” wie wir Bremer sagen würden.

Nachdem ich ja hier vor 3 Wochen schrieb, dass ich auf Christian gewartet hatte, weil der im Stau stand, wollte ich das chaosreiche Wochenende nochmal rückwirkend zusammenfassen.

Der Freitag startete zunächst dann noch ganz nach Plan. Christian kam zwar eine Stunde später durch den Stau aber wir ruhten uns kurz aus und luden dann die Sachen ein.

Ich hatte die Lebensmittel alle schön in eine Tragekühltasche gepackt, die widerrum in die große Kühltasche und innen packte ich noch Kühlakkus dazwischen. Meine Medikamente kamen auch in eine kleine Kühltasche. Also waren wir bestens gegen die extreme Hitze gewappnet.

Eben noch schön den Katzis “tschüß” gesagt, die wurden in der Zeit von Pia versorgt und ab ging´s zum Auto.

Kaum machte Christian den Motor an, säufte der Wagen bei zu weniger Drehzahl wieder ab. Ein fahren war so nahezu unmöglich. Er parkte dann nochmal um und aufeinmal machte es “woup” und die Lüftung ging nicht mehr. Er also erstmal am Auto rumgebastelt, was auch ein wenig half aber der Motor ging auf längere Zeit immer wieder aus.

Also entschieden wir uns den ADAC zu rufen. Zum Glück kamen wir gar nicht erst aus meiner Straße raus und wir konnten das Auto grade noch so wieder parken. Am Telefon wurde uns gesagt: 90 Minuten Wartezeit, weil etliche Leute aufgrund der Hitze auf Autobahnen liegen blieben.

In der Zwischenzeit machte sich Christian natürlich so seine Gedanken was der ganze Spaß kosten könnte und wo das Problem genau lag. Nach 120 Minuten wurden wie langsam ungeduldig und riefen nochmals an. Es hieß in 10 Minuten wäre ein Mitarbeiter da.

Und es kam dann tatsächlich auch endlich der “gelbe Engel”. Nach längerem Hin und Her hieß es: Lüftung kann man grade nichts machen, muss zur Werkstatt und das mit dem Montor hing wohl mit einer Verkleidung zusammen, wo wohl das Plastik abgebrochen war und sich da etwas abgenutzt hatte. Keine Ahnung wie die Teile heißen – ich hab ja kein Auto.

Nun drängte aber meine Frage: können wir so zum Festival fahren ja/nein. Bange Minuten des Wartens aber der ADAC Mitarbeiter gab grünes Licht.

Der Mitarbeiter meinte dann noch zu uns, ob wir nach Wacken wollen würden bis wir ihm erklärten, dass Wacken tatsächlich in Wacken stattfindet, jetzt noch gar nicht ist und wir ja, wie wir ihm schon sagten, nur 50 Km fahren wollten – nach Twistringen – . Wieder Menschen klüger gemacht ;)

Also ging es endlich los. Wir hatten uns das Navi von meiner Mama ausgeliehen. Zwischendurch stockte der Motor dann nochmal als das Navi ans Auto angestöpselt war… zum Glück ging es dann aber irgendwann.

Um 21 Uhr , nach dem ich von Die Happy schon mal schön 30 Min verpasst hatte, wollten wir auf die Zufahrt Richtung Zeltplatz rauffahren. Dort wurden wir dann aufgehalten… Es hieß:” aufgrund der ganzen Leute, die mit ihrem Auto auf den Zeltplatz gefahren sind, könne man dank der Überfüllung nicht mehr hochfahren und müsste seinen Zeltkram zum Zeltplatz hochtragen”. Ich dachte nur so:” hä? wtf? die hatten doch online geschrieben, dass man mit dem Auto vorfahren dürfte” aber man durfte nicht mal mehr annähernd da parken, um nur mal auszuladen.

Ich also schon endlos genervt… wir entschlossen uns dann erstmal zu schauen wie weit der Zeltplatz vom Parkplatz weg war. Er war WEIT weg, zu Fuß über einen kleineren Hügel und dann mit dem ganzen Kram – no way. Also beschlossen wir, dass auf dem Parkplatz campten.

Auf die Idee waren schon anderen gekommen. Nachteile : es war eine Diestelwiese, die nur abgetrimmt war, also Diesteln lagen flach am Boden, die Wiese war hügelig und die Sanitärenanlagen waren recht weit weg. Vorteil: man hatte Nachts seine Ruhe und konnte wenigstens schlafen und der Parkplatz war nicht so voll, sodass wir uns ausbreiten konnten.

Schlussendlich haben wir nach dem Zeltaufbau noch ein paar Lieder von The Boss Hoss mitbekommen, von Callejon und Walls auf Jericho. The Boss Hoss haben echt gerockt aber am Besten haben mir Callejon gefallen, von den werd ich sicherlich demnächst nochmal ein ganzes besuchen :)

Unsere erste Nacht auf dem Park/Zeltplatz war recht seltsam aber auch irgendwie gemütlich. Hat ja doch was romantisches, wenn man zusammengekuschelt im Zelt liegt. Allerdings musste man sich noch dran gewöhnen, dass immer mal wieder Nachts Autos am Zelt vorbeifuhren…

Unsere 1. Zeltnachbarn waren auch sehr genial. Deren Motto war: “hauptsache das Zelt steht” und wir lachten uns am nächsten Morgen echt kaputt wie die ihr Zelt aufgebaut hatten. Grade mal so zum Reinlegen nur mit einer Stange, leider hab ich davon kein Foto gemacht.

Am nächsten Morgen bemerkten wir, dass wir noch mehr Zeltnachbarn bekommen hatten. Einige hatten auch in ihren Autos übernachtet. Das dermaßen heiße Wetter ließ ja alle Möglichkeiten offen. Wäre da keine Diestelwiese gewesen, hätte man auch so mit Isomatten auf der Wiese schlafen können.

Wir picknickten schön auf unserer Decke und machten es uns auch zum Frühstück gemütlich. Genug leckeres Essen hatten wir ja mit. Da kam auch endlich mal mein Picknick-Set zum Einsatz, was ich zuvor noch extra gekauft hatte.

Dann gingen wir duschen… Die Duschen bestanden aus eine Art “Bauwagen”, wo mehrere offene Duschen nebeneinanderstanden. Ich also dusche angemacht und so vorsichtig wie ich bin, erstmal nur Arm druntergehalten. Das Wasser war mehr als nur ar…kalt. Wasser direkt ausm Feuerwehrschlauch. Also richtig drunterstellen war nicht möglich. Interessant war wenn immer mehr Frauen ankamen und sich dann komplett drunterstellten ohne zu ahnen was da auf sie zukommt. Da ich ja aber selbst einige Monate kein warmes Wasser zum Duschen hatte, dank meiner kaputten Heizung, wusste ich schon wie man am Schnellsten und Effektivsten dann Haare/Körper wäscht. Zu meiner Freude bekam ich dann noch kurz Nasenbluten… ich denke mal, weil der Unterschied von draußen zum Duschen zu extrem war.

Christian wurde schon mal von seinem Duschnachbarn vorgewarnt, dass er sich nicht komplett drunterstellen sollte. Frühmorgens war der Schlauch wohl noch etwas vorgewärmt gewesen aber gegen 9/10 Uhr halt nicht mehr… Nun denn 1 Euro pro Dusche, wenigstens sauber war´s und nicht überfüllt.

Um 13.30 Uhr sollte dann am Samstag die erste Band spielen. Um 13 Uhr waren wir am Festivalgelände, schon völlig durchgeschwitzt und kaputt vom Fußmarsch. Es wurde immer später… nichts von 13.30 Uhr, nicht mal die Securitys waren zu sehen. Also wurde uns das zu blöd und wir sind wieder den langen Fußmarsch zurück zum Park/Zeltplatz.

Mittlerweile hatten wir um die 37 Grad erreicht. Wir bauten unseren Sonnenschirm aus. Wir entdeckten dann wie Zeltnachbarn aus einer Kuhtränke Wasser rausschöpften. Ich hatte so eine kleine Wanne zum Abwaschen mitgenommen, die nun als Fußbad dank Wasser aus der Kuhtränke diente – einfach nur erfrischend bei dem Wetter. Es war uns auch egal, ob wir Bands verpassten denn uns war viel zu warm.

Letztes Jahr war das so ein tolles Festival. Alles gut organisiert, gut vorbereitet auf die Menschen und das Wetter. Es gab z.B. an der Mainstage das Redbull-Zelt zum Sonnenschutz… das war diesmal nicht vorhanden. Diesmal gab es Clubstage, die ein Zelt darstellte…fast wie ein Zirkuszelt aufgebaut, was an den Seiten offen war und die Mainstage. Die Bands überschnitten sich aber bei den Auftritten, was echt ärgerlich war. Man musste entweder andauernd wechseln oder sah gewisse Bands gar nicht. Letztes Jahr gab es nur die Mainstage und die hat völlig ausgereicht. Nur Mainstage und die Besucher waren wenigstens bei den Acts da, so verlief sich das immer und es war teilweise echt leer bei den jeweiligen Bands.

Es gab viele Kleinigkeiten, wo ich enttäuscht war. Ich hatte einfach noch das Bild vom Reload 2010 im Kopf, was perfekt war, allen Spaß gemacht hatte und total reibungslos ablief. So wollte ich das Christian auch zeigen und nun…war alles irgendwie anders. Ich hatte mich das ganze Jahr drauf gefreut und nun ärgerte ich mich schon wenn ich sah, wo wir 2009 geparkt hatten… nämlich 5 Minuten vom Gelände weg und da war auch der Zeltplatz – eigentlich- mal.

Wir fanden uns Nachmittags dann auch wieder auf dem Festivalgelände ein, wo sich immer mehr WIRTZ-Anhänger ansammelten. Zunächst einmal lagen wir mit unserer Decke im Schatten und genoßen die .

Dann ging es in das volle Clubstage-Zelt, wo Deutschland – Argentinien übertragen wurde. Leider viel der Beamer zwischendurch immer mal wieder aus, was ziemlich nervig war aber die entscheidenen Momente konnten wir trotzdem auf der großen Leinwand verfolgen. Natürlich war die Stimmung ausgelassen als wir dann gewannen :) alle feierten nur noch.

Anschließend spielte WIRTZ dann. Ein toller Auftritt… es kamen immer mehr Menschen ins Zelt und schauten sich den Auftritt an. Schön die Band nach Monaten mal wieder zu sehen. Der Auftritt im März in war ja ebenfalls einfach nur klasse gewesen. Ich denke WIRTZ haben nochmal einige Leute von sich überzeugen können. Man sah nach dem Auftritt immer mehr Leute mit LMAA-Shirt rumlaufen :)

Danach fing es langsam an stürmisch zu werden und es zog sich zu. Wir sahen uns noch ein paar Bands an beschlossen dann aber zum Zelt zu laufen. Es war Gewitter angekündigt und unsere Wiese war ja nun mal nicht “befestigt”. Also holten wir unsere Sachen aus dem Zelt falls es durchgeregnet wäre, kontrollierte die Heringe und dann fing es auch schon an zu regen und zu gewittern. Unsere Zeltnachbarn mussten ihren Pavilion wieder abbauen, weil der fast weggeflogen wäre bei dem Sturm.

Als es aufhörte sahen wir uns noch die restlichen Bands an und warteten auf Sepultra. Schlussendlich wurden wir dann Squeezy-süchtig (die Sirup-Eisartigen Getränke) – einfach nur lecker bei der Wärme. Von Selig hörten wir nur Teile.

Um 0.30 Uhr (!) sollten Sepultura dann anfangen zu spielen… daraus wurde dann mal eben 1 Uhr Nachts. Wir guckten uns ein paar Songs an und wanderten dann Richtung Zelt…irgendwann wird man dann auch mal müde (wir zumindestens). Die Zeit an sich fand ich irgendwie auch ziemlich blöde gewählt. Man wollte halt möglichst viele Bands spielen lassen, das merkte man da widerrum total. Bis 2.30 Uhr haben die dann noch gespielt. Fiddlers Green waren ebenfalls sehr nett gewesen, haben ordentlich Partystimmung gemacht.

Zwischendrin wurde dann immer mal wieder gemunkelt, dass die Veranstalter sich kalkuliert hatten. Es waren deutlich weniger Besucher als letztes Jahr da…außerdem herrschte auch hinter den Kulissen Chaos.

Am nächsten Morgen war schon alles routiniert. Der Sonntag fing gemütlich an. Das Duschen sparten wir uns und wuschen uns lieber mit dem Kuhtränken-Wasser (kam halt frisch ausm Brunnen). Unsere Zeltnachbarn hatten es sich auch schön häuslich eingerichtet und so kam man dann immer mal wieder ins Gespräch.

Gegen Mittag ging es wieder zum Festivalgelände, wo um 13.30 Uhr Kings&Killers spielten. Die WIRTZ-Crew samt Daniel guckten sich ebenfalls den Auftritt an. Hat mir sehr gut gefallen. Ich hoffe, dass sich deren neue CD noch gut verkaufen wird.

Dann ließen wir den Tag langsam ausklingen. Wir aßen noch ein paar Leckereien auf dem Festivalgelände, dann ruhten wir ein wenig im Schatten und ließen uns mit berieseln.

Abends sollte dann der Hauptact Billy Idol spielen. Respekt 3 Lieder und er war so aus der Puste, dass er längere Redepausen einlegen musste. Seine Stimme fand ich auch nicht grade toll… irgendwie erwartet man eben was anderes aber der Mann ist auch nicht mehr der Jüngste.

Also entschlossen wir uns nach einer Stunden Richtung Parkplatz, um unsere Sachen zu packen und nach Hause zu fahren.

Mittlerweile heißt es, dass das Festival wohl nach Vechta evtl. ziehen könnte. Es kursieren halt diverse Gerüchte, weil einiges schief gelaufen ist.

Mein Resumee: es war ein nettes Wochenende, wir haben das beste draus gemacht aber enttäuscht bin ich immer noch ein wenig. 2010 war nicht mit 2009 zu vergleichen. Ich würde mir wünschen, dass sie einfach nochmal an 2009 anknüpfen, ohne Größenwahn und dass das Festival in Twistringen bleibt, wo es hingehört. Man muss nicht immer mehr wollen, wenn es vollkommen ok ist wie es ist.

postcrossing Teil 3

Samstag, Juni 19th, 2010

Gestern hab´ ich eine große Postkarte aus Brunei (Malaysia) bekommen :) . Das sind eben keine Karten, an die man mal “eben” auch so rankommen würde. Christian und ich scherzten schon, dass wenn wir zusammenziehen, er seine Gitarrenwand bekommt und ich meine Postkartenwand.

Hier mal die Postkarte:

Das ist eine bekannte Sehenswürdigkeit und Museum, was man dort vorne drauf sieht. Außerdem war auf der Karte eine im Dunkeln leuchtende Briefmarke. Auf der Briefmarke war ein Sprungreiter abgebildet, da die in Malaysia die weltgrößte Pferdeshow haben.

Meine nächste Karte geht nächste Woche nach China :) . Ich muss noch schauen, ob ich was aus verschicke oder eine ganz andere Thematik, da die Empfängerin keinen Wunsch angab.

Mal wieder ich

Dienstag, Juni 8th, 2010

Nun hab´ ich wieder länger nichts geschrieben. Das lag wohl an meinem Tief. Meine Luftblase ist zerplatzt und ich bin wieder hart auf dem Boden der Tatsachen gelandet.

Mir war durchaus bewusst, dass meine Abschlussprüfungen nicht leicht werden sonst hätte ich mich da nicht so reingehangen. Allerdings hat die Mathe-Prüfung dann dem Fass den Boden ausgehauen. Mein ganzes Semester hat diese Prüfung verhauen.

Ich hätte nur lächerliche 3 Punkte gebraucht, um auf einer Endnote 2 zu landen und damit “durch” zu sein. Es war aber nicht möglich. Das führte dazu, dass aus meiner Parallelklasse 5 Leute ihre Prüfung nur mit Namen drauf versehen abgaben.

Mir ging es danach einfach nur schlecht. Alle aus meiner Klasse waren enttäuscht und gefrustet. Das I-Tüpfelchen war dann die Aufnahmeprüfung für das Kolleg bei uns.

Ich wollte erst schon nicht mehr zu der Aufnahmeprüfung hingehen, weil wenn ich eh eine 3 in Mathe bekomme dann brauch ich mich da nicht bewerben. Eine 3 trotz Vorzensur 1…echt klasse. Ich wurde aber dennoch davon überzeugt einfach mitzuschreiben und abzuwarten.

Grundsätzlich kam wieder das Gefühl in mir hoch als ich dort war, dass es vielleicht doch nicht das ist was ich machen möchte. Hinter mir saß jemand, der nach 20 Min immer alle Aufnahmetests abgab und ich saß da und grübelte, grübelte…

Ich brauchte jetzt erstmal Zeit um etwas Abstand zu dem ganzen zu gewinnen. Immerhin war das die ganze Zeit mein Ziel: möglichst schnell mein Abi nachzumachen und nun ist das wohl nicht sofort möglich.

Grundsätzlich ist es so, dass ich aber mit meinem Zeugnis auf jeder anderen Schule mein Abi nachholen kann. Nun ist halt die Frage wie ich das alles am Besten anstelle und dazu musste ich nochmal einige Sachen in meinem Kopf durchspielen. Vor allem waren natürlich Infos nötig, da auch viele Anmeldefristen nun um sind.

Immerhin hab´ ich nun nächste Woche ein Beratungsgespräch. Ich könnte mir sehr gut vorstellen nächstes Jahr auf´s Wirtschaftsgymnasium bei uns zu gehen z.B. oder die höhere Handelsschule zu besuchen. Aber vielleicht ergeben sich auch noch andere Wege, da mir durch meine zwar schon deutlich bessere gesundheitliche Verfassung aber eben noch nicht optimale, einige Sachen verbaut bleiben werden. Dennoch gibt es einige versteckte Türen, wo ich mich grade einlese und hoffentlich nächste Woche mehr zu weiß.

Es ist sehr schön soviele Leute hinter einem zu haben, die einen immer wieder aufbauen und Kraft geben. Auch, wenn Christian nicht immer bei mir sein kann, schafft er es mich wieder aus meinem kleinen “ich will den ganzen sch… nicht mehr” Loch rauszuholen und mich zum Lachen zu bringen…das ist wirklich sehr viel wert. Und auch meine Familie, die mich immer weiter vorantreibt. Das Motto lautet: “aufgeben gibt´s nicht, gekämpft wird bis zuletzt”.

Am 11. krieg ich meine schriftlichen Prüfungsergebnisse. Am 14. hab´ ich noch mündliche Bioprüfung. Also bin ich wieder im Lernmarathon drin.

Ab dem 21. krieg ich die Ergebnisse vom Kolleg…

Am Wochenende war Christian dann wieder hier. Samstag waren wir schön in der Stadt, wo er ein Slash-Poster bekommen hat, was eigentlich unverkäuflich ist und noch die neue Subway to Sally CD gekauft hat sowie ein Geburtstagsgeschenk. Danach waren wir schön noch im Bürgerpark und bruzelten auf der Liegewiese in der Sonne. Abends haben wir dann auf meinem Balkon schön gegrillt. Einfach nur toll mit dem passendem Wetter :)

Gestern war ich dann mit Aimée noch beim Tierarzt. Ihr wurde Zahnstein entfernt und ein Zahn gezogen.

Der Zahn hatte keinen Nerv und saß quasi wie eine Hülle da irgendwie fest, sodass sie nicht mal eine Wunde an der Stelle hat, wo der nun raus ist. Im Grunde wie bei einem Milchzahn, der quasi am letzten “Faden” festgehalten wird.

Ich nenn sie jetzt nur noch “Omi Mietz” aber ihr geht es echt gut. Sie frisst auch völlig normal. Der Zahn hat sie wahrscheinlich eher nur gestört als was gebracht.

Erst hatte ich Angst, dass sie die Narkose wieder so schlecht verträgt und wie sonst auch ihren Marathon hinlegt. Sie läuft sonst immer im Kreis und versucht den Kreislauf aufzubauen und die Narkose abzubauen, dabei knickt sie dann zur Seite. Allerdings war sie diesmal hellwach und hatte null Probleme. Nicht mal schlecht war ihr, das haben die echt gut gemacht nachdem ich die Tierärzte auf Aimée Problem hingewiesen hatte.

Nur Joschi hat Aimée in jedem kleinen Winkeln gesucht als sie beim Tierarzt war. Die beiden gehören einfach zusammen, das ist schön zu sehen, dass Joschi nach s Tod so an Aimée hängt.

Die nächsten Wochen werden sicherlich ganz kuhl, was die Action angeht.

Zunächst einmal werden Joschi und Aimée einen Futterautomaten bekommen bzw. ich teste den aus an den Beiden. Für den Fall, dass ich eben nur kurz mal weg bin, dass ich nicht immer wen mobilisiern muss.

Dann steht Ende Juni erstmal die Zeugnisausgabe an, dann gehen wir mit der Klasse schön Cocktails trinken.

Und danach fahr ich schon wieder zu Christian, da er an dem WE einen Auftritt mit seiner Band beim Local Heroes hat.

Das WE darauf fahren wir zum Reload Festival nach Twistringen. Dann bleibt Christian eine Woche hier und dann fahr ich wohl mit ihm von aus noch eine Woche zu ihm. Endlich hat er mal 2 Wochen Urlaub am Stück die müssen ja genutzt werden :)

Und nun werd ich mich mal in meine Genetik-Bio-Zettelage stürzen.

Was so los war

Sonntag, April 25th, 2010

Wir haben grade aktuell 23 Grad in und sitz hier schön mit einem kalten Getränk, meinem Laptop und dänischen Bonbons in der Sonne. Das ist sowas von schön und entspannend.

Ich hab´ lange nichts mehr geschrieben, das lag daran, dass ich so dermaßen im Stress bin momentan.

Auch wenn manche Leute meinen “och, die geht ja nur zur Schule dann hat sie ja eine Menge Freizeit”. Dabei wird nicht bedacht, dass man nachmittags lernen muss, Hausarbeiten anfertigen muss und auch an den Wochenenden lernen muss. Hinzu kommt eben ein Privatleben, was man ja auch nicht vernachlässigen kann oder möchte.

Nicht umsonst bekommen die Leute bei uns wegen der Schulstundenzahl Schülerbafög, dass sie nicht zurückzahlen müssen.
Nebenbei arbeiten ist da eben nicht drin, das seh ich auch leider an den Leuten, die es versucht haben und dann abbrechen mussten.

Das Schülerbafög bekomm ich ja nun nicht… dementsprechend hab ich auch weniger Geld als ein Arbeitsloser im Moment zur Verfügung, was zusätzlich an meinen Nerven zerrt und ja auch aktuell beim Gericht behandelt wird.

Alles in Allem war ich letzte Woche so dermaßen demotiviert, weil “Fairness” bei uns eben auch nicht grade groß geschrieben wird. Da werden Leute, die rumschleimen durch Klausuren gezogen und die die sich wirklich hinsetzen, Nächte sich um die Ohren hauen, werden noch extra scharf beurteilt. Aber das Leben wird nie fair sein dennoch ist es in manchen Situationen schwer sich immer neu zu motivieren.

Letzte Woche haben wir 2 Klausuren geschrieben. Physik hatte ich in der 1. Klausur 17 Punkte geschrieben also eine 1++ dennoch hab ich die Klausur letzte Woche in den Sand gesetzt. Ich wusste einfach nicht mehr wo oben und unten war. Ich hatte bisher selten Blackouts in Klausuren aber da war es eben soweit…Vielleicht auch, weil mich die Gesamtsituation wie gesagt im Moment sehr belastet.

Donnerstag hab ich eine extrem wichtige Mathe-Klausur geschrieben. Da mussten mir meine Mama und Christian in den Hintern treten damit ich weiterlerne und nicht aufgebe. Das ist nämlich eben das Fach, wo er drauf geguckt wird wer am meisten rumschleimt und nicht wem die Zukunft verbaut wird sofern nicht korrekt beurteilt wird.

Ich stand an dem Mittwoch vor der Klausur so dermaßen unter Druck, dass ich echt nur noch dachte: “wofür mach ich das eigentlich alles?”
Nachdem mir dann aber wie gesagt nochmal auf die Füße getreten wurde, hab ich dann nochmal extrem gelernt.

Meine Tischnachbarin und ich sind mittlerweile an unseren Lernnachmittagen immer online und gehen zusammen Texte oder Aufgaben durch, sodass wir uns die gegenseitig erklären können. Das bringt schon echt viel so eine “Liveschalte” – gewusst wie :)

Den Donnerstag waren wir nur 5 Leute, die die Klausur mitgeschrieben haben. Als ich die Klausur sah meinte ich zu meiner Lehrerin nur: “die ist ja echt geil…” ist mir irgendwie rausgerutscht. Sie ist uns da echt dermaßen entgegen gekommen, dass mir ein Stein vom Herzen gefallen ist.

Kommende Woche schreibe ich Geschichte am Freitag und die Woche darauf wird nochmal schwer. Den Samstag schreib ich Mathe nach (nochmal extrem wichtig) und den Montag Englisch. Bleibt nur noch irgendwann Physik übrig.

Nach Pfingsten schreib ich dann alle Abschlussklausuren in den Hauptfächern. Also ab heute in einem Monat, drei nacheinander folgende Tage. Und im Juni hab´ ich mündliche Prüfung. Da überleg ich noch, ob ich entweder Biologie oder Physik nehme…geht halt nur ein Nebenfach.

Meine Bewerbung für die Oberstufe bei uns, hab ich nun auch vor 2 Wochen abgeben. Ich warte jetzt nur noch auf Rückmeldung, ob ich für den Aufnahmetest zugelassen wurde. Schlussendlich sollte ich eine 3 in Mathe bekommen, kann ich das eh alles knicken… Die Schüler unserer Schule werden härter bewertet als Leute, die von Außen hinzukommen, leider. Entsprechend schlecht sind auch die Chancen angenommen zu werden.

Im Moment schau ich halt, ob ich nicht in den Sommer nebenbei arbeiten kann. Es kommen halt einige Faktoren im Moment auf mich zu, die ordentlich Geld kosten. Wir wollen im Sommer auf 2 Festivals, dann kommt Aimées Zahnsteinentfernung im Juni, mal abgesehen von den Lebenshaltungskosten, die sowieso nicht grade rosig aussehen.

Das sind halt so kurze Phasen der “Unzufriedenheit”. Wenn ich allerdings so ein wunderschönes Wochenende wie dieses hinter mir habe, die Sonne so schön strahlt und man morgens schon auf dem Balkon sitzen kann. Und die auch total entspannt sind, dann genieß ich das einfach nur und bin vollkommen zufrieden. Ich hatte auch endlich mal wieder ein Wochenende etwas “Luft” und musste nicht lernen :)

Außerdem fahr ich über den 1. Mai zu Christian wieder hin d.h. diesmal sind es nur 5 Tage bis wir uns wiedersehen und ich hab Freitag eine 15 Punkte Klausur in Geschichte wiederbekommen. Das ist schon wieder ein Schub Motivation immer weiterzumachen.